Betrieb einer Gasetagenheizung !
  • Als erstes sollte man sich davon überzeugen, dass der Wasserstand in der Anlage ausreichend ist. Dieser sollte im kalten Zustand zischen 1,0 und 1,2 bar liegen .
  • Heizkörper sollten entlüftet und im Raum, in dem der Raumthermostat ist, sollten alle Heizkörperventile vollständig geöffnet sein.
  • Die Differenz zwischen Tages- und Nachttemperatur sollte nicht größer als 5° C sein.
  • Alle Räume mit niedrigen Temperaturen sollten leicht mitgeheizt werden, da ein geschlossener Heizkörper keinen Beitrag zum Gesamtwärmebedarf der Wohnung leistet .

Bei der Inbetriebnahme dieser Heizung kommt es ganz besonders darauf an, dass die Heizleistung des Gerätes an die Wohnung angepasst ist. Sollte es zu einem ständigen Ein- und Ausschalten kommen, wird dadurch unnötig viel Energie verschwendet, da die zugeführte Energie deutlich größer ist, als die von der Wohnung abgenommene.

Hier kann ihr Wartungsmonteur oft Abhilfe schaffen.

In Wohnungen, die mit einer Kombitherme ausgerüstet sind, kommt es öfter zu einer Überversorgung mit Energie, da diese Geräte auf der Heizleistung meistens nicht kleiner als 10,9 kW gedrosselt werden können.

Bei den heute vorliegenden Wärmeverlusten in Wohnungen, reicht diese Leistung meistens für Wohnungsgrößen von 80 - 120 m² aus; dies sollte jedoch immer im Einzelfall geprüft werden.

Sollten Sie sich für eine Gasetagenheizung entschlossen haben oder eine erneuerungsbedürftiges Gerät besitzen, empfehle ich die nachstehenden Punke zu beachten:

  • Ist eine Kombitherme zweckmäßig ? –Brauche ich für die Beheizung wirklich eine Leistung von 11kW oder reicht weniger

  • Will ich in die Anschaffung oder in den Betrieb investieren ?

  • Moderne Warmwasserspeicher verlieren über den Tag meistens nur 1-2 Kelvin (°C).

  • Wie viele Zapfstellen will ich gleichzeitig mit Warmwasser versorgen ? – Ein Kombitherme versorgt nur eine Zapfstelle.

Bei Mietwohnungen entscheidet meist der Eigentümer ob die Investition für die Kombitherme günstiger ist. Zusätzlich ist auch oft nicht ausreichend Platz für einen Warmwasserspeicher; bzw. man will ihn nicht für einen Speicher nicht hergeben.

Trotzdem würde ich den Speicher vorziehen, da es immer wieder zu Konflikten mit der Küche kommt.

Wer einen Durchlauferhitzer besitzt, kennt das Problem; man steht morgens gemütlich unter der Dusche, als plötzlich jemand in der Küche den Einhandmischer öffnet ohne darauf zu achten, dass der Hebel noch auf Mischwasser steht.

Schon ist der Tag gerettet, da man ihn mit einer wunderschönen Kneippkur beginnt, auch das Fluchen am Morgen soll eine befreiende Wirkung haben.

Fazit:
Ein Heizgerät mit indirektem Warmwasserspeicher verbessert den Warmwasserkomfort und hilft, die eingesetzten Brennstoffkosten zu senken.
Meistens verbraucht der Speicher für die Bereithaltung weniger Energie als die überdimensionierte Heizungsleistung.
Auch für Vermieter wird dies immer interessanter, da auch viele Mieter die Wohnungen wegen der hohen Betriebskosten wechseln.